TV Niederrad Logo
Die Geschichte des TV Niederrad

UNsere Geschichte

2007: Kinderfasching, Theater im TVN, Sanierung im Hof und mehr

Kinderfasching 2007 - bunter geht es nicht!

Der 15. Februar war für die Kleinsten im Verein wieder ein besonderer Tag. Die Betreuer und Eltern haben zum Faschingsturnen geladen und so kamen Clowns, Tiger, Räuber, Sheriff's, Indianer, Prinzessinnen und alles was sonst an Ideen in Kostüme umgesetzt wurde, zu einem lustigen und fröhlichen Nachmittag in die Turnhalle.

Am 3. Juni 2007 spielte die Theatergruppe Ginko "Das doppelte Lottchen"

Ein Bericht von Anna Schramowski
Als wir, die Theater Gruppe Ginko, am 03. Juni 2007 eine gelungene Aufführung auf die Bühne brachten und die begeisterten Gesichter der Zuschauer sahen, waren wir in erster Linie natürlich stolz, aber auch erleichtert, dass alles so wunderbar geklappt hatte und sich unsere unermüdliche Arbeit, die in erster Linie mit Spaß und Engagement voran getrieben worden war, gelohnt hatte. Doch wie hatten wir es eigentlich geschafft, ein solch großes Stück mit einer verhältnismäßig kleinen Gruppe auf die Beine zu stellen?

Herausforderung trifft Zusammenhalt - Der Anfang

Für uns alle war Das doppelte Lottchen eine völlig neue Herausforderung. Nicht nur in Sachen Schauspiel, auch bezogen auf Teamwork, Zusammenhalt, passende Bühnenbilder und Organisation. Wir stellten schnell fest, dass ohne Arbeit und Disziplin nichts zu erreichen ist.
Es brauchte seine Zeit, bis das Stück geschrieben war, obwohl meine Schwester Sarah und ich das mit viel Eifer und Vergnügen angegangen sind. Dennoch wurden bei den ersten Proben viele Änderungen und Überarbeitungen des Textes durchgeführt. Dialoge mit Emotionen und der Geschichte selbst in einen besseren Zusammenhang zu bringen war eine zusätzliche Aufgabe. Das war vor allem viel Arbeit und erforderte für uns Schauspieler eine umso bessere Konzentration. Doch da wir nicht auf der Stelle treten wollten, nahmen wir den wechselnden Text in Kauf und lernten fleißig unsere Rollen.
Auch die Tatsache, dass wir in den ersten Monaten nicht auf der Bühne proben konnten, sondern nur den kleinen Gymnastikraum zur Verfügung hatten, erschwerte unsere Situation. Umso besser ging es dann voran, als wir endlich in der Turnhalle auf die Bühne durften. Dort merkt man sofort, dass viele Szenen sich dort ganz anders spielen.

Die Proben

Auch für unsere Regisseurin Marita war es eine schweißtreibende Angelegenheit, sich Gedanken zu machen, wie das Bühnenbild aussehen sollte und an welchen Szenen noch gearbeitet werden musste und an welchen nicht. Natürlich halfen wir als Gruppe ihr gerne weiter und unterstützten sie.
Unsere Proben kamen von Woche zu Woche besser voran, unter anderem arbeiteten wir auch manchmal mit Videoanalysen, um uns selbst zu verbessern und herauszufinden, was es noch zu tun gab. Der Text war für keinen aus der Gruppe mehr ein Problem. Dies erleichterte, sich auf der Bühne auf die eigene Rolle - warum bin ich hier,was will ich erreichen, wie fühle ich mich? - zu konzentrieren. Jeder aus unserer Gruppe schien in dieser Hinsicht andere Methoden zu haben, der eine fand sich schneller ein, der andere weniger.

Zwillinge treffen Zwillinge

Zwischenzeitlich hatten meine Schwester Sarah und ich selbst ein paar Probleme, was unsere Rollen als Zwillingspärchen anging. Zwar sind wir ja auch im echten Leben Zwillinge, stellten aber bald fest, dass es auf der Bühne etwas völlig anderes war. Die Identifikation war schwierig, vor allem weil wir in unseren Rollen jünger waren als wir selbst und wir ab und zu vielleicht Probleme hatten, das Stück von unserem privaten Leben zu trennen. Trotzdem nahmen wir auch diese Herausforderung an und ich muss sagen, dass dies die vollkommen richtige Entscheidung war und wir uns immer besser in unseren beiden Rollen zurechtfanden.

Bühnenbilder und Backstagearbeit

Auch die Arbeit im Backstagebereich, also hinter der Bühne, wurde ausreichend "geprobt" und durchorganisiert, damit bei der Aufführung alles klappte. Dort wuchsen wir als Team wirklich hervorragend zusammen, so dass das schnelle Umziehen und der Kulissenumbau bald kein größeres Problem mehr darstellte.
Außerdem wurde der Handwerker im Stück mal eben schnell zur Putzfrau mit hessischem Akzent umfunktioniert, um noch mehr Spannung und Witz einzubringen und die wenigen Männer in unserer Gruppe nicht zu sehr einzuspannen.
Eine unserer Highlights während der Probezeit waren definitiv die Bühnenbilder! Wie sollte die Wand aussehen? Wie sollten wir die Zimmer der Zwillinge gestalten? Auf was galt es dabei zu achten? Wo stellt man was am günstigsten hin, damit keiner stolpert oder es die Zuschauer ablenkt? Lange Zeit waren wir uns darüber nicht einig oder zu eingespannt und mit anderen Dingen beschäftigt. Kurz vor der Aufführung stellten die kreativen Köpfe unserer Gruppe in Nullkommanichts ein perfektes Bühnenbild zusammen. Sie zeichneten, bastelten und malten mit viel Geduld, Ausdauer und vor allem Freude. So entstanden wunderschönen Bilder. Ein Glück sorgten unsere Männer in der Gruppe dann für die perfekte technische Anbringung an den Wänden unserer Kulisse und erleichterten uns damit das Proben so kurz vor der Aufführung, der wir alle schon entgegen fieberten.

Mit Spaß und Teamwork ans Ziel

So stressig und anstrengend die Zeit auch war, so genossen wir dennoch die Arbeit in der Gruppe und hatten eine Menge Spaß. Denn wer denkt, beim Proben fürs Doppelte Lottchen wurde nicht gelacht, der irrt sich. Trotz Kritik, die wir gerne einsteckten, folgte immer wieder eine Menge guter Laune und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Nicht zuletzt dank unserer Regisseurin Marita, die uns gerne zurechtwies, uns bei allem was wir taten unterstützte und mit viel Freude auch mal ein Machtwort sprach, wenn Szenen tausendmal besprochen und geprobt waren, aber immer noch nicht klappten.

Der große Tag

Als die Aufführung dann endlich vor der Tür stand, war die Aufregung groß, unser Team aber an Erfahrung und Zusammenhalt sehr viel reicher geworden. Es war erstaunlich zu sehen, wie gut alles funktionierte und wie viel Spaß wir alle nicht nur beim Aufbau der Stühle für die Zuschauer hatten, sondern auch während der Aufführung. Wir genossen unser Spiel. Es war schön zu sehen, wie viele positive Rückmeldungen wir am Ende bekamen. Die viele Arbeit hatte sich wirklich mehr als gelohnt und wir waren wahnsinnig stolz auf das, was wir erreicht hatten - an diesem schönen Junitag.
Damit eine so tolle Aufführung zustande kommt, sind nicht nur die Schauspieler und die Regisseurin unersetzbar, sondern auch die Helfer im Hintergrund, auf die wir uns verlassen konnten. Sie standen nicht auf der Bühne, sondern steuerten Kostüme bei, verkauften am Tag der Aufführung Getränke, oder boten in anderer Form gerne Hilfe an. Dafür sprechen wir noch einmal ganz herzlich unseren Dank aus!
Wir blicken alle mit wunderschönen Erinnerungen und sehr viel Freude auf die Zeit des Doppelten Lottchens zurück,trotz Höhen und Tiefen, sind wir daran nur gewachsen und arbeiten nun mit viel Eifer und Freude an unserem neuen Stück. Und dafür ist jeder in unserer Gruppe nicht mehr wegzudenken, denn jeder ist ein Individuum und trägt zum Erfolg bei. Wir sind uns dennoch einig, dass wir jederzeit herzlich gerne neue Mitglieder in unserer Gruppe willkommen heißen wollen.

Die Theatergruppe "Ginko":

Marita Mußler (Leiterin)
Hanno Mußler
Anna Schramowski
Sarah Schramowski
Sonja Behrens
Horst Behrens
Pat, (Patricia) Arthur
Meike Woest
Marion Falk-Nguyen
Nina Marder
Ernst Sauer


Bauarbeiten im Hof

Zu Beginn der Sommerferien fahren Bagger in den Hof des TVN. Nachdem die Wände in den fast 100 Jahre alten Kellerräumen mehr und mehr feucht wurden, war es dringend erforderlich diese trockenzulegen und zu isolieren. Die Sanierung, die durch die Mitgliederversammlung beschlossen wurde, dient der Erhaltung des Vereinsgebäudes und war nicht mehr länger aufschiebbar.
Mehrere zehntausend Euro müssen investiert werden, um die Arbeiten fachmännisch und für Jahre dauerhaft durchführen zu lassen.
Diese Ausgaben sind nicht allein durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt. Vielmehr war dem eine langfristig und klug angelegte Finanzplanung vorausgegangen.


Aikido Bundeslehrgang beim TV Niederrad am 13.10.2007

Anlässlich ihres 5-jährigem Jubiläums richtete die Aikido-Abteilung des TV Niederrad e.V. am Samstag, den 13. Oktober von 15:30-18:00 Uhr, sowie am Sonntag, den 14. Oktober von 9:00-12:30 Uhr einen Aikido-Bundeslehrgang in der großen Turnhalle des Vereines in der Schwarzwaldstraße 11b in Frankfurt-Niederrad aus.
Als Lehrer konnten der Bundestrainer der Aikido-Union Deutschland e.V. (AUD) Dr. Björn Rahlf, 5. Dan Aikido, aus Kiel zusammen mit dem Landestrainer aus Baden-Württemberg Gerhard Mai, 4. Dan Aikido, gewonnen werden.
Beide erfahrene und langjährige Aikido-Lehrer bereiteten die 23 teilnehmenden Aikidoka (Ausübende) von 1. Kyu und Danträgern (Braun- und Schwarzgurten) aus dem gesamten Bundesgebiet bei diesem Dan-Vorbereitungslehrgang speziell auf den nächsten Grad vor. Unterrichtet wurden dabei die Techniken, welche in der Prüfungsordnung der AUD festgelegt sind (mehr Infos unter der Website der AUD: www.aikido-union.de
Die Aikido-Abteilung des TV Niederrad e.V. begann ihr erstes Training unter der Leitung ihres Lehrers Christian Laukant, 3. Dan Aikido, am 10. Oktober 2002. Trotz des kleinen Dojo (Übungsraum) in dem Gymnastikraum des TVN im 2. Stock, wuchs schnell eine harmonische Gruppe zusammen.
An Wochenenden wurde auf zahlreichen Aikido-Lehrgängen auf Landes- und Bundesebene fleißig weiter geübt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Viele Niederräder Aikidoka bestanden ihre nächsten Gürtelprüfungen mit Bravour und bereits jetzt stehen zwei Schüler aus dem heimischen Dojo zur bevorstehenden 1. Dan-Prüfung (erster Meistergrad und Schwarzgurt) im März 2008 an.